„Tour de Infrastruktur" mit Landtagskandidat Swen Bastian

Veröffentlicht am 12.08.2013 in Presse

„Tour de Infrastruktur" mit Landtagskandidat Bastian durch Ulrich-steinUlrichstein. „Wer etwas voran bringen will muss sich anstrengen. Das gilt für das Radfahren genauso wie für die Interessenvertretung in Wiesbaden. Dabei reicht es aber nicht aus, nur alle fünf Jahre für wenige Wochen aktiv zu werden. Wer für unsere Region etwas erreichen will, der muss ständig in Bewegung bleiben", sagte der SPD-Landtagskandidat Swen Bastian Samstagnachmittag am Ende seiner Radtour durch einige Stadtteile und der Kernstadt Ulrichstein.

„Eine der wichtigsten Aufgaben der Landespolitik ist es, das Leben auf dem Land für alle Menschen attraktiv und bezahlbar zu halten", so Bastian. Die bisherige Politik zu Lasten des ländlichen Raums müsse in Wiesbaden beendet werden. „Zwischen dem städtischen und dem ländlichen Raum ist eine neue Verantwortungsgemeinschaft notwendig, die einen gerechten Ausgleich für den Vogelsberg liefern muss. Unsere Region erbringt wichtige Leistungen, ohne die sich der Ballungsraum nicht weiter entwickeln kann. Etwa die Versorgung mit Wasser, Lebensmitteln und Erneuerbarer Energie", sagte Bastian. Für diese Leistungen müsse mit aller Hartnäckigkeit ein gerechter Ausgleich auf Landesebene erstritten werden. Passend dazu habe man die vielfältigen Angebote und Infrastruktureinrichtungen von Hessens höchstgelegener Stadt Ulrichstein gemeinsam mit dem Fahrrad angesteuert.

Bei herrlichem Wetter entlang einer wunderschönen Strecke von Rebgeshain, über Ulrichstein nach Ober- und Unter-Seibertenrod habe es viele nette Gespräche gegeben. Dazu interessante Informationen zum ersten Schwimmbiotop Deutschlands unterhalb des ehemaligen Ferienpark „Burgblick", den Ulrichsteiner Kläranlagen und dem neuen Passivhaus-DGH in Unter-Seibertenrod, über dessen Baufortschritt uns Ortsvorsteher Wolfgang Geiß auf der Baustelle persönlich informierte. Über 5000 Stunden Eigenleistung stecken bereits heute in dem Bau. Bastian zollte den Unter-Seibertenröder Bürger Respekt für so viel Engagement. Bei der zuvor erfolgten Besichtigung der Kläranlage Ober-Seibertenrod forderte er: „Bei der Abwasserentsorgung ist eine Überarbeitung der Eigenkontrollverordnung notwendig, um eine finanzielle Entlastung der Gebührenzahler zu ermöglichen". Es sei nicht akzeptabel, dass Landesmittel zum größten Teil in die ohnehin kapital-starke Rhein-Main-Region gegeben würden, während man die Menschen hier auf den Lasten für Neu- und Umbau sowie Anpassung von Infrastruk-tureinrichtungen sitzen lasse. Landesweite Abgaben, die im einwohnerreichen Ballungsraum zu einem hohen Aufkommen führten, könnten genutzt werden um in den strukturell benachteiligten Gebieten wieder echte Landeszuschüsse in namhafter Höhe zu geben. „Davon würde der Vogelsberg besonders stark profitieren und die Bürger sowie die Kreiskommunen würden nicht mit den hohen Kosten allein gelassen", sagte der SPD-Landtagskandidat.

 

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